Vorschau auf 2020 mit SPEEDI:

Wie Zulieferer mit SPEEDI im neuen Jahr die Anforderungen an ihre SD-Lieferplanprozesse effizient bewältigen

Die Automobilindustrie steht vor einer Transformation wie die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC prognostiziert. Zugleich wirft das Jahr 2020 seine Schatten voraus und stellt die Branche vor enorme Herausforderungen, zum Beispiel durch den Brexit, die US-Handelspolitik, die Unsicherheit in Bezug auf künftige Antriebssysteme oder durch neue gesetzliche Vorschriften wie die WLTP-Norm.

Abrufe und Co: Bedarfsschwankungen frühzeitig erkennen
Wenn Automobilhersteller (OEM) deshalb ihre Produktion drosseln, sie in andere Werke verlagern oder bestimmte Modellvarianten streichen, leiden darunter auch die Zulieferer. Sie müssen unter anderem mit erheblichen Schwankungen beim Abruf von Liefermengen rechnen. Werden dabei die festgelegten Toleranzgrenzen sowie Mindest- und Maximalabnahmemengen verletzt, wirkt sich das negativ auf die Planungssicherheit und die Effizienz der Supply-Chain-Prozesse beim Zulieferer aus, was zu Mehrkosten führt und seine Liefertreuebewertung verschlechtern kann.

Umso wichtiger ist es, dass ein Zulieferer solche Schwankungen frühzeitig erkennt und umgehend darauf reagiert. Das ist in erster Linie im Hinblick auf die Kosten ein unschätzbarer Vorteil, wirkt sich aber auch positiv auf die Wettbewerbsfähigkeit aus. Die notwendige Voraussetzung dafür bildet eine durchgängig IT-gestützte und damit effiziente und transparente Abwicklung der relevanten SD-Lieferplanprozesse. Zulieferer, die SAP-Software (SAP ERP oder SAP S/4HANA) einsetzen, stoßen hier schnell an Grenzen, denn die Standardfunktionen unterstützen diese Prozesse nicht oder nur unzureichend.

SD-Lieferplanprozesse: SPEEDI schließt Lücken in SAP
Abhilfe schaffen hier praxiserprobte SPEEDI-Lösungen von WSW Software, die sich nahtlos in die vorhandene SAP-Software integrieren, sie modifikationsfrei erweitern und so Lücken im SAP-Standard in Bezug auf die SD-Lieferplanprozesse schließen wie folgende Beispiele zeigen:

• Die SPEEDI Toleranzlinienprüfung prüft schon beim Einarbeiten eines Abrufs, ob festgelegte Toleranzgrenzen unter- oder überschritten werden. Verstöße werden so frühzeitig erkannt und es können zeitnah passende Maßnahmen ergriffen werden. Das wirkt sich positiv auf die Disposition und die Produktionsplanung aus und beruhigt Prozesse in der Wertschöpfungskette.
• Die SPEEDI-Lösung „Analyse Abrufverhalten SD mit Aggregation“ schafft vollständige Transparenz auf die Entwicklung von Abnahmemengen durch eine lieferplanübergreifende Auswertung des Abrufverhaltens auf Tages-, Wochen- oder Monatsebene. Sie zeigt, wann Toleranzgrenzen verletzt wurden und macht zudem sichtbar, ob sich das Abrufverhalten eines Kunden über einen längeren Zeitraum schleichend verändert hat.
• Die SPEEDI-Lösung „Überwachung Mindest- / Maximalabnahmemengen“ signalisiert dem Zulieferer übersichtlich visualisiert sofort, ob die mit einem Kunden vereinbarten Mindest- und Maximalabnahmemengen in einem bestimmten Zeitraum über- oder unterschritten werden. Er wird so zeitnah vor Überkapazitäten in der Fertigung und umgekehrt vor Kapazitätsengpässen gewarnt.
• Die SPEEDI Umsatz-/Absatzvorschau schafft durch umfassende Analysen klare Sicht auf aktuelle Umsatz- und Absatzmengen für dispositionsrelevantes Material und stellt das Ergebnis auf der gewünschten Aggregationsebene und in der nötigen Detailtiefe übersichtlich dar. In Zeiten schwankender Aufträge und Lieferabrufe ist das ein geschäftskritischer Faktor.
• Der SPEEDI Lieferplankopierer SD ermöglicht eine weitgehend automatische Absage bzw. Neuanlage von SD-Lieferplänen, was die Vorgänge vereinfacht, strafft und eine hohe Prozesssicherheit schafft. Der Zulieferer ist dadurch für neue Belieferungsszenarien bei einem Kunden gerüstet, wie sie etwa im Zuge einer Reorganisation oder Produktionsverlagerung entstehen.
• Die Lösung SPEEDI Liefertreue SD ermittelt schnell und verlässlich, ob die vom Kunden gewünschten Liefertermine eingehalten werden und verhilft zu einer klaren Sicht auf die eigene Liefertreue. Die ist ein kritischer Aspekt für die Bewertung durch den Kunden.
• Der SPEEDI Geschäftsjahreswechsel gewährleistet, den turnusmäßigen Jahreswechsel auf die spezifischen Anforderungen des jeweiligen Kunden anpassen zu können. Die Fortschrittszahlen in den SAP-Lieferplänen werden dabei automatisch auf den richtigen Wert zurückgesetzt und sind dadurch stets korrekt.

Lieferabrufe prüfen und analysieren, Abnahmemengen kontrollieren, aktuelle Umsatz- und Absatzmengen ermitteln, Lieferpläne kopieren, die eigene Liefertreue bestimmen, den Jahreswechsel korrekt ausführen und Vieles mehr. Zulieferer machen mit nahtlos in die SAP-Software integrierten SPEEDI-Lösungen ihre SD-Lieferplanabwicklung nicht nur deutlich einfacher, effizienter, transparenter und sicherer, sondern reduzieren auch manuelle Tätigkeiten auf ein Minimum. So bleibt mehr Zeit für Kernaufgaben – ein echter Mehrwert.

Nähere Informationen zu den genannten Produkten finden Sie in unserem Produktkatalog. Gerne beraten wir Sie auch persönlich, nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf.

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