SAP S/4 HANA Tasse mit WSW Mitarbeiterin im Hintergrund

WSW Expert Session: Mit Logistik Add-on SPEEDI auf S/4HANA umstellen.

Ob der Umstieg auf SAP S/4HANA durch eine Neueinführung (Greenfield) oder eine Systemkonvertierung (Brownfield) erfolgt, oder ob es sich um eine One- oder Two-Step-Migration handelt: Damit der Wechsel so glatt wie möglich vonstattengeht, ist die Begleitung durch einen zuverlässigen Partner unerlässlich.

Christoph Keppler, Geschäftsbereichsleiter SAP erklärt, wie sie sich auf diesen Weg vorbereiten und möglicherweise entstehende Prozesslücken in Ihren Logistikprozessen schließen können. WSW Software kann Sie dabei unterstützen.

Video-Transkription


Herzliches Grüß Gott!

Ich darf Sie begrüßen zu unserer Expert Session hier in der WSW. Mein Name ist Christoph Keppler, ich bin bei der WSW für den Geschäftsbereich SAP verantwortlich. Ich werde Sie heute durch ein Thema begleiten, das Sie die nächsten Jahre wahrscheinlich auch beschäftigen wird: Es geht um das Thema S/4HANA Migration respektive S/4HANA und die Begleitung durch die WSW.


Wie können wir Sie bei Ihrem Weg in Richtung S/4HANA supporten – und auch später, wenn Sie auf S/4HANA sind?

Sie haben alle natürlich die Schlagzeilen noch vor sich, dass die SAP ihr Release von ERP ECC 6.0 irgendwann zum Jahr 2025 abkündigen wird. Aktuell ist vieles im Umbruch, Stichwort Digitalisierung, und auch wir sind natürlich davon berührt. Als Software-Hersteller möchten wir Ihnen hier unsere Unterstützung anbieten. Sie haben sich natürlich auch selbst schon überlegt, wie Sie so einen Umstieg gestalten können.

Es gibt verschiedene Ansätze: zum einen den Greenfield-Ansatz und zum anderen den Brownfield-Ansatz. Auch eine Mischung aus beidem kann durchaus vorkommen: Man beginnt mit neuen Stammdaten, beziehungsweise mit Stammdaten, die man vorher schon hatte und setzt den Prozess irgendwann mit neuen Bewegungsdaten in Gang.

Für uns ist das nicht ganz so wichtig. Wir können beide Ansätze gut unterstützen. Ob sie jetzt einen Greenfield-Ansatz wählen oder einen Brownfield-Ansatz, spielt für uns keine wesentliche Rolle.

Der Brownfield-Ansatz macht es uns natürlich ein bisschen einfacher, denn dabei können wir auf die bisherigen Konfigurationen und das, was Sie im System – auch mit unserem Produkt SPEEDI – schon aufgebaut haben, wieder zurückgreifen. Was wir brauchen, wenn wir in die S/4HANA-Welt einsteigen wollen, ist natürlich unser Produkt SPEEDI, womit die Prozesse unterstützt werden. Dieses Produkt muss lauffähig sein auf S/4HANA. Dafür haben wir explizit das S/4HANA-Release SPEEDI mit Transition Package gebaut. Mit diesem Transition Package werden alle Änderungen, die SAP im Datenmodell und am Sourcecode vorgenommen hat, eben auch in unserem Sourcecode geändert und aktualisiert. Damit Sie nahtlos einen Übergang von ihrem ECC System auf das S/4HANA-System hinbekommen.

Auch wenn Sie einen Greenfield-Ansatz wählen, können wir wieder neue Konfigurationen in S/4HANA mit SPEEDI anlegen und diese Prozesse entsprechend neu aufbauen. Wir können aber auch die alten Prozesse durch die neuen ablösen, wenn beispielsweise ein OEM gerade umsteigt und seinerseits diese neuen Prozesse einführt.

Für Sie ist wichtig, dass sie die Zeit jetzt nicht untätig vorübergehen lassen, sondern aktiv werden und sich jetzt schon mit dem Thema S/4HANA beschäftigen. Dass Sie sich ein Sandbox System aufbauen, verschiedene Dinge ausprobieren, neue Funktionalitäten auch jetzt schon kennen lernen und sie gegebenenfalls sogar schon unter ihrem jetzigen ECC 6.0 Release auch scharf schalten.

Dazu gehören ein paar Dinge, die ich kurz erläutern werde: Das eine sind die Business Partner, die Kreditoren und Debitoren zu einem Businesspartner zusammenfassen und darüber eine Klammer bilden. Diese Funktionalität steht jetzt schon zur Verfügung, Sie können sie also jetzt schon in Ihrem ECC-System nutzen. Zukünftig wird es nur noch diese Businesspartner geben und nur noch mit den Businesspartnern wird in S/4HANA gearbeitet. Sie können sich zwar schon heute damit beschäftigen, haben aber erst später in S/4HANA einen gewissen Zwang dazu.

Ein nächster Punkt ist das Thema Finance und neues Hauptbuch. Auch hier gibt es einige Veränderungen, etwa das sogenannte Material Ledger, womit Materialien bewertet werden. Diese Themen können Sie bereits heute angehen, umstellen und aktivieren.

Natürlich gibt es auch für die Ansätze Greenfield oder Brownfield die Möglichkeit, gewisse Daten zu bereinigen und zu archivieren und so gar nicht erst alle nicht benötigten Daten mitzunehmen. (Natürlich müssen dabei die gesetzlichen Zeiträume eingehalten werden – ich kann nicht alles archivieren, was ich z.B. für die Finanzprüfung noch brauche.)


Last but not least gibt es natürlich auch noch Prozesse, die ich unter S/4HANA testen und neu angehen muss.

Wie sieht die Prozesswelt zukünftig aus in S/4HANA? Es gibt z.B. die Veränderung mit einem Embedded EWM oder auch dem Embedded Transportation Management.

Auch diese Punkte muss ich natürlich berücksichtigen: Möchte ich diese Funktionen gleich scharf schalten? Bleibe ich noch bei meinem SAP Warehouse Management? Oder führe ich gleich eine Veränderung dahingehend durch, dass ich mit dem SAP EWM starte?

Eine Empfehlung von unserer Seite ist natürlich, dass Sie im Bereich SAP TM noch auf die bisherige Welt zurückgreifen. Die Integration zwischen SAP EWM und SAP TM steht momentan noch nicht in der Vollendung zur Verfügung, wie wir sie benötigen.

Deshalb empfehlen wir als WSW: Wenn Sie Ihre Prozesse abwickeln und testen, gehen Sie noch mit der Funktionalität von SAP aus dem Logistic Execution ins Rennen.

Hier können wir Sie auch noch weiterhin mit dem SPEEDI Transition Package unterstützen, sodass auch hier die Prozesse lauffähig sind.


Um es noch mal ganz kurz zusammenzufassen:

-  Bauen Sie sich ein Sandbox System auf, egal ob Greenfield oder Brownfield.
-  Versuchen Sie, so viel wie möglich im Vorhinein schon anzugehen und Ihre Business Partner umzustellen.
-  Denken Sie an das neue Hauptbuch und an die Archivierung und Datenbereinigung.
-  Schauen Sie, dass Sie Ihre Logistikprozesse und Ihre Prozesse mit SPEEDI entsprechend neu testen und denken Sie dabei
   immer End-to-End – wichtig ist, dass Sie wirklich die gesamte Prozesskette abbilden.


Wir unterstützen Sie gerne dabei!

Damit möchte ich schließen, bedanke mich recht herzlich für Ihre Aufmerksamkeit und sage:
Tschüss bis zur nächsten WSW Expert Session.

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