SPEEDI Überwachung Mindest-/Maximalabnahmemengen

Lösung zur Überprüfung ob Mindest- und Maximalabnahmemengen in einem bestimmten Zeitraum über- oder unterschritten werden


Anforderung

In Rahmenverträgen ist in der Regel festgelegt, welche Maximal- bzw. Minimalmenge an Komponenten ein Kunde dem Zulieferer über die Vertragslaufzeit oder für einen bestimmten Zeitraum abnimmt. Wird die Maximalbestellmenge überschritten, kann es beim Zulieferer zu einem Kapazitätsengpass kommen, selbst wenn ein Sicherheitsbestand vorhanden ist. Beim Unterschreiten der Mindestbestellmenge drohen Überbestände im Lager und Überkapazitäten in der Produktion. Im SAP-Standard fehlen Funktionen, mit denen der Zulieferer vereinbarte Mindest- und Maximalabnahmemengen lieferplanübergreifend überwachen kann.

Lösung

Hier kommt die SPEEDI-Lösung „Überwachung Mindest- / Maximalabnahmemengen“ ins Spiel, die aus einem SPEEDI-Monitor und einer SPEEDI-Routine besteht. Mit ihr kann der Zulieferer genau feststellen, ob vereinbarte Mindest- und Maximalabnahmemengen in einem bestimmten Zeitraum über- oder unterschritten werden. Die Abnahmemengen werden im Monitor überwacht und Ampelfunktionen signalisieren sofort, ob festgelegte Mindest- oder Maximalwerte in diesem Zeitraum verletzt wurden. Der Zulieferer wird so zeitnah vor einem Unterschreiten der Mindestbestellmenge und damit vor Überkapazitäten in der Fertigung oder vor einem Überschreiten der Maximalmenge und damit vor einem Kapazitätsengpass gewarnt.

Durch einen Mausklick auf die rote Ampel lassen sich sämtliche Abweichungen für den definierten Zeitraum in einer Liste übersichtlich anzeigen. Die vereinbarte Mindest- oder Maximalabnahmemenge wird dabei der Ist-Menge (im Warenausgang gebuchte Lieferungen, offene Lieferungen und offene Mengen aus bestehenden Abrufen) gegenübergestellt. Auch Mengen, die bereits zu einem früheren Zeitpunkt geliefert wurden, können in die Auswertung einfließen.

Eine SPEEDI-Routine prüft bereits beim Einarbeiten eines neuen Liefer- oder Feinabrufes, ob die festgelegte Maximalmenge überschritten wird. In diesem Fall kann die Einarbeitung des Abrufs in SAP gestoppt und der zuständige Bearbeiter informiert werden. Er kann sie dann entweder endgültig ablehnen oder aber akzeptieren, zum Beispiel bei einem ausreichenden Sicherheitsbestand.

Die Mindest- und Maximalwerte lassen sich in der SPEEDI-Lösung wahlweise in Bezug auf Verkaufsbelege, Materialnummern und Materialgruppen konfigurieren und anhand der Selektionskriterien Verkaufsorganisation, Vertriebsweg, Sparte, Auftraggeber, Warenempfänger, Kundenwerk oder Abladestelle weiter eingrenzen. Die vereinbarten Abnahmemengen lassen sich wahlweise auf Tages-, Wochen- oder Monatsebene, aber auch auf der Ebene Kalenderjahr oder Geschäftsjahr hinterlegen. Die auf den verschiedenen Zeitebenen hinterlegten Abnahmemengen werden dann gleichzeitig und unabhängig voneinander auf die Verletzung der für sie jeweils festgelegten Mindest- oder Maximalwerte geprüft. Der gewünschte Auswertungszeitraum lässt sich dabei über Vergleichseinstellungen äußerst flexibel festlegen.

Beratung

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