SPEEDI Präferenzkalkulation SAP

Anspruchsvolle Prozesse bei der Präferenzkalkulation transparent durchführen


Anforderung

Exportorientierte Unternehmen müssen den präferenziellen Ursprung ihrer Produkte und Waren nachweisen, um sie zollermäßigt oder gar zollfrei an Kunden liefern zu können, die ihren Sitz in Ländern außerhalb der EU haben und mit denen es Präferenzabkommen gibt. Die Foreign-Trade-Komponenten in SAP ERP unterstützen die Präferenzabwicklung jedoch nicht zufriedenstellend. Hinzu kommt, dass die neue Lösung SAP S/4HANA for International Trade, die die Foreign-Trade-Komponenten in Zukunft ersetzt, keine Funktionen für die Präferenzkalkulation und die Verwaltung von Langzeit-Lieferantenerklärungen bietet.

Lösung

Diesen Mangel behebt die leistungsstarke, komfortabel zu bedienende SPEEDI-Lösung „Präferenzkalkulation“, die sich vollständig in die vorhandene SAP-Software (SAP ERP oder SAP S/4HANA) integriert und sie modifikationsfrei erweitert. Exportorientierte Unternehmen können die anspruchsvollen Prozesse bei der Präferenzkalkulation somit sehr effizient und transparent durchführen und das strategische Vertriebspotenzial, das Präferenzabkommen bieten, aber auch Möglichkeiten zur Kostensenkung optimal ausschöpfen.

SPEEDI Präferenzkalkulation ermittelt die Präferenzberechtigung für jedes verkaufsfähige Material exakt und konform zu den Regeln des jeweiligen Abkommens, unabhängig davon ob es sich um Material aus festen SAP-Stücklisten oder um konfigurierbare Teile handelt. Die SPEEDI-Lösung bildet dabei alle gängigen Präferenzregelungen ab. Kommen im Laufe der Zeit neue Anforderungen oder Handelsabkommen dazu, wie 2019 das Abkommen zwischen der EU und Japan (JEFTA), stellt WSW Software zeitnah ein Update für die Lösung bereit und bietet zugleich Unterstützung bei den nötigen Anpassungen. Die SPEEDI-Lösung ist so flexibel, dass sich in ihr neben den Präferenzabkommen der EU auch Abkommen anderer Wirtschafträume abbilden lassen, wie etwa das Nordamerikanische Freihandelsabkommen (NAFTA) bzw. das neue Nordamerikanische Freihandelsabkommen „United States Mexiko Canada ‎Agree‎ment“ (USMCA).

Die Präferenzkalkulation kann in SPEEDI, im Unterschied zum SAP-Standard, zudem über mehrere Werke bzw. Buchungskreise hinweg automatisiert und damit recht schnell erledigt werden. Das ist ein enormer Vorteil, wenn häufig Bauteile zwischen einzelnen Werken ausgetauscht werden oder wenn auf den Materialbestand anderer Standorte zugegriffen wird. Falls nötig werden bei der Kalkulation auch Lohnbearbeitungsprozesse durch externe Dienstleister wie das Lackieren, das Veredeln oder das Montieren korrekt einberechnet.

Wird zudem gleiches Material aus mehreren Quellen (Multi Sourcing) bezogen, verdichtet die Lösung die Präferenzsituation für dieses Material im Hintergrund automatisch (Worst-Case-Prinzip). Gleichzeitig berücksichtigt sie Schwankungen der Einkaufs- und Verlaufspreise. In beiden Fällen ist gewährleistet, dass die Präferenzkalkulation stets zollkonform ist.

Dass die SPEEDI Präferenzkalkulation darüber hinaus nahtlos mit den International-Trade-Funktionen von SAP S/4HANA zusammenarbeitet, die bislang keine Präferenzkalkulation ermöglichen, ist ein weiteres großes Plus. Für den problemlosen Wechsel der SPEEDI-Lösung samt den vorhandenen Datenstrukturen auf SAP S/4HANA und für das reibungslose Zusammenspiel mit dieser ERP-Software-Suite sorgt ein Transition Package.

 

Beratung

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