SPEEDI Daimler RFID

Anforderungen in Bezug auf die RFID-Prozesse durchgängig in SAP abbilden


Anforderung

Daimler hat im Zuge eines Industrie-4.0-Projekts im Werk Sindelfingen (Factory 56) und im Motorenwerk Jawor (Polen) die Prozesse im Wareneingang auf RFID-Technologie umgestellt. Es gibt zwei unterschiedliche RFID-Szenarien. Zum einen stellt Daimler Zulieferern Sonderladungsträger (SLT) bereit, die mit RFID-Tags versehen sind und eine ID-Nummer enthalten, anhand der sich die SLT eindeutig identifizieren lassen. Zum anderen ist auf der Rückseite der Warenanhänger (VDA 4902 Label) für die Universalladungsträger (ULT) ein RFID-Tag angebracht, der mit der ID des zugehörigen Ladungsträgers beschrieben werden muss. Ein RFID-Rollout in weitere Standorte ist ebenfalls geplant.

Lösung

Mit der Lösung SPEEDI Daimler RFID können Zulieferer von Daimler, die SAP ERP oder SAP S/4HANA einsetzen, die Anforderungen dieses OEM in Bezug auf die RFID-Prozesse durchgängig in ihrem SAP-System abbilden.

1. RFID-Szenario für Sonderladungsträger (SLT): SPEEDI Daimler RFID bindet die auf den RFID-Tags enthaltenen IDs für die SLT direkt in das dafür vorgesehene Feld auf dem elektronischen Lieferschein gemäß VDA 4913 bzw. VDA 4987 ein. Voraussetzung ist, dass der RFID-Code zuvor über eine Scanner-Software eingelesen und in der SAP Handling Unit (SAP HU) im Feld VEKP-INHALT hinterlegt wurde.

In SPEEDI Daimler RFID sind Ampelfunktionen integriert, die sofort signalisieren, ob und welche RFID-Codes und damit SLT erfasst sind. Was den Transportstatus (zum Beispiel „Laden Beginn“) angeht, prüft die SPEEDI-Lösung zudem, ob die einzelnen Ladungsträger den im Zuge des Scanvorgangs vergebenen HU-Anwenderstatus bereits erreicht haben. Fällt diese Prüfung negativ aus, zeigt die Ampel Rot, und die Transportbearbeitung wird gestoppt.

2. RFID-Szenario für VDA 4902 Label auf Universalladungsträgern (ULT): SPEEDI Daimler RFID generiert die IDs, mit denen die zugehörigen Ladungsträger zu beschreiben sind, automatisch gemäß den Vorgaben von Daimler und hinterlegt sie in der SAP HU im Feld VEKP-INHALT.

Um das Daimler-RFID-Label korrekt zu beschriften und den RFID-Tag per Coding mit der ID zu beschreiben, werden RFID-Druckerpapier und ein RFID-fähiger Zebra-Drucker benötigt. Das entsprechende Druckprogramm dafür und für den Ausdruck des Labels wird über die SPEEDI Label Engine bereitgestellt. Darüber hinaus liefert WSW Software die notwendigen Mappings und Mapping-Spezifikationen, damit die ID auf dem Lieferavis (Advanced Shipping Notice, ASN) erscheint.

Beratung

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