LOJISTIX Machine2Machine

Nahtlose Anbindung von Maschinensteuerungen


Anforderung

Mit einer JIS- und Logistik-Plattform, die als zentraler Taktgeber für die Just-in-Sequence-Abwicklung dient, sollten IIoT-Szenarien im Sinne von Industrie 4.0 realisiert werden können, um die kundensequenzbezogene Produktion zu optimieren. Die JIS-Anwendung muss dazu die Möglichkeit zur Anbindung von Maschinensteuerungen, aber auch Prüfsysteme im Shopfloor bieten, sodass direkt Daten per Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M) ausgetauscht werden können.

Lösung

Das LOJISTIX-Modul Maschinenanbindung ermöglicht eine nahtlose Integration des JIS-Systems in die bestehende Fertigung und somit eine direkte M2M-Kommunikation, was eine hohe Prozesssicherheit beim Informationsaustausch gewährleistet. Aus LOJISTIX werden die Produktionsaufträge im Zuge eines Sequenzabrufs über die Maschinenanbindung via TCP/IP-Verbindung direkt in der richtigen Reihenfolge in eine Maschinensteuerung eingestellt. Umgekehrt liest die JIS-Applikation Ist-Daten aus der Maschinensteuerung aus und verknüpft sie mit der Produktionsnummer, sodass sich ein Auftrag lückenlos verfolgen lässt und sein aktueller Status jederzeit ersichtlich ist. Das erhöht die Transparenz und verbessert die Auskunftsfähigkeit gegenüber dem Kunden. Seit Kurzem kann LOJISTIX mit produktionsnahen Systemen auch über das offene OPC-UA-Format vernetzt werden und mit ihnen kommunizieren, wobei die JIS-Anwendung als OPC UA Client agiert.

Per M2M-Kommunikation kann LOJISTIX aus einer Maschinensteuerung bzw. einem Maschinenleitstand auch aktuelle Kennzahlen abrufen: zum Beispiel das Drehmoment, IO- und NIO-Meldungen, Prüfergebnisse und je nach Bedarf Stör-, Rüst-, Durchlauf- und Nacharbeitszeiten. Diese Daten liefern wichtige Erkenntnisse, um die Auslastung in der Produktion zu optimieren und die Durchlaufzeit und die Fehlerquote zu senken – bei JIS-Prozessen ein durchaus wettbewerbsrelevanter Vorteil. Die standardisierte M2M-Anbindung kann direkt in den Bildschirmmasken des LOJISTIX-Client aber auch für Hintergrundprozesse erfolgen.

LOJISTIX kann darüber hinaus mit einem Manufacturing-Execution-System (MES) verknüpft werden und direkt Informationen austauschen, was eine effiziente Steuerung der Montageaufträge ermöglicht. LOJISTIX übermittelt dazu die Montageaufträge, aber auch Bauteileinformationen für die JIS-Produktion an das MES. Umgekehrt sendet das MES sofort nach Abschluss eines Montageauftrags an die JIS-Applikation die Information, ob er IO oder NIO beendet wurde. Bei einer NIO-Rückmeldung kann in LOJISTIX somit unverzüglich die Nachproduktion des entsprechenden Auftrags veranlasst werden.

Beratung

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