JUNIQ und JUNIQ Print Engine SAP

Vorkonfigurierte End-to-End-Szenarien für OEM-Prozesse vom Lieferabruf bis zur Versandnachricht


Anforderung

Die Zahl der Unternehmen, die SAP ERP oder die SAP Business Suite einsetzen und einen Wechsel auf SAP S/4HANA planen, steigt stetig. Doch auch die neue ERP-Software-Suite von SAP weist Prozesslücken in bestimmten Bereichen auf, etwa bei der EDI-gestützten Logistikabwicklung zwischen Zulieferer und Automobilhersteller (OEM-Prozesse). Auch das Erstellen und Drucken von Etiketten (Labels) und anderen Formularen lässt an Effizienz zu wünschen übrig.

Lösung

Abhilfe schaffen hier die prozessorientierte Lösung JUNIQ in Verbindung mit der Komponente „JUNIQ Print Engine“ von WSW Software, die ausschließlich für den Betrieb mit SAP S/4HANA ausgelegt sind.

Das Add-on JUNIQ, das nach den Prinzipien des New Programming Model for SAP erstellt ist und auf neuester SAP-Technologie basiert (SAP Fiori, Core Data Services, ABAP Objects, Clean Code für ABAP), stellt vorkonfigurierte End-to-End-Szenarien für OEM-Prozesse vom Lieferabruf bis zur Versandnachricht bereit. In die End-to-End-Prozesse sind auch die jeweils benötigten Druckprogramme für Etiketten (Label) und für Transport- und Begleitpapiere integriert, und die EDI-Mappingvorgaben werden ebenfalls mitgeliefert. Jeder einzelne End-to-End-Prozess wird dem Kunden in Form eines Templates zur Verfügung gestellt, das er kopieren und mit geringem Aufwand an seine individuellen Anforderungen anpassen oder durch zusätzliche Prozessbausteine erweitern kann.

Die Konfiguration der OEM-Prozesse, aber auch aller übrigen Prozesse in JUNIQ erfolgt in einem speziellen Rule-Framework, das alle relevanten Informationen zu einem Prozess, etwa zum VW-Lieferabrufprozess, übersichtlich anzeigt. Dazu zählen benötigte Schlüsselfelder (Auftraggeber, Kundenmaterial, Material, Verkaufsorganisation, Kundenwerk), Prozessregeln für Subprozesse (z. B. Lieferabruf nach VDA 4984, Lieferavis nach VDA 4987, Label nach VDA 4994, Sendungsbeleg nach VDA 4939) inklusive Beschreibung (z. B. globale Adressdaten aus IDoc übernehmen) sowie Maileigenschaften (Sender, Name, Empfänger, Verteilerliste, Betreff). Das Fehlerhandling bei Programmabbrüchen – Abbruch, Logging, Benachrichtigung – erfolgt in JUNIQ strukturiert und unkompliziert.

Die Komponente „JUNIQ Print Engine“ ergänzt das Add-on JUNIQ optimal. Sie vereinfacht die Erstellung von Etiketten und anderen Formularen (Rechnungen, Lieferscheine, Sendungspapiere) für OEM-Prozesse sowie für die Intralogistik und die Produktion und ihre Verwaltung, die zentral in einem Repository erfolgt. Kernbestandteil der JUNIQ Print Engine ist ein Katalog vorgefertigter Etiketten der meisten Automobilhersteller (OEM) mit allen relevanten Informationen, die Plug-and-play genutzt werden können.

Neue Labeltypen lassen sich mithilfe einer speziellen SAP-Fiori-App, die WSW Software entwickelt hat, rasch und komfortabel gestalten, ganz ohne Programmierwissen. In der App werden dazu die nötigen Datenfelder einfach den Feldern des Labels zugeordnet. Das Ergebnis dieser Zuordnung kann direkt als Druckvorschau angezeigt und überprüft werden. Auch zusammengesetzte Inhalte, zum Beispiel für einen Barcode, lassen sich mit dieser App erzeugen.

Die OEM-Label sind in der JUNIQ Print Engine standardmäßig in Adobe Forms erstellt, alternativ ist die Verwendung anderer Print-Sprachen wie Zebra-ZPL, SAP-Smartforms oder Printronix möglich. Jedes Label lässt sich wahlweise direkt aus SAP S/4HANA, aus SAP EWM oder aus SAP TM heraus ausdrucken, da der Druckvorgang vom Datenspeicher unabhängig ist, was für maximale Flexibilität sorgt.

 

Beratung

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