VWPAL und SPEEDI

Neue virtuelle Palette VWPAL von Volkswagen: SPEEDI deckt „out of the box“ Versandanforderungen ab.

Hier steht eine Bildunterschrift

Mit einer speziellen SPEEDI-Funktion, dem Modul 644, können Zulieferer von Volkswagen die Verpackungsvorgaben dieses OEM für Gebinde mit der virtuellen Palette VWPAL korrekt in ihr SAP-System einarbeiten und bis in den Versand durchschleusen. Dort werden die Packinformationen für die Begleitpapiere und das Lieferavis benötigt.

Mithilfe der virtuellen Palette VWPAL, die ausschließlich für den Einsatz bei Universal-Kleinladungsträger (KLT) vorgesehen ist und als Synonym für die Unterpaletten VW0012 und 114003 steht, will Volkswagen in diesem Bereich den Umgang mit Gebinden vereinfachen. Zu diesem Zweck hat der OEM die Gebinde zusammengefasst und mit neuen Codes versehen. Dadurch wurde zum einen die Anzahl der Gebinde von 54 auf 27 um die Hälfte reduziert, zum anderen beinhalten sie nun die VWPAL statt wie bisher die Nummern der Unterpaletten.

Für Zulieferer, die ihre Bauteile künftig auf Basis der VWPAL-Gebinde an Volkswagen liefern, bedeutet das: Auf den Begleitdokumenten im Rahmen der Versandabwicklung, zum Beispiel auf dem Sendungsbeleg oder dem Transportlabel, muss statt der jeweiligen Unterpalette (VW0012 oder 114003) nun die virtuelle Palette VWPAL erscheinen. Die virtuelle Palette muss zugleich auch per EDI an Volkswagen übermittelt werden, im Transportavis nach VDA 4933 und im Lieferavis nach VDA 4987.

Mit dem Modul 644, das die SAP-basierte Plattform SPEEDI als Toolbox „out of the box“ bereitstellt, sind diese Anforderungen bereits abgedeckt. Damit erübrigt sich eine aufwendige Anpassung sowohl der Versandformulare wie auch des Lieferavis gemäß VDA 4987 – ein echter Mehrwert für die Zulieferer.

Zurück