Volkswagen stoppt Ausnahmen für Zulieferer

Ein Mitarbeiter sitzt am Laptop und arbeitet.

Sendungsbelege nur noch gemäß VDA 4939 V3.* und Global Transport Label (GTL) nur noch gemäß VDA 4994 möglich

Die Vorgaben zur Anwendung der VDA 4939 Vers. 3.1 sowie VDA 4994 sind bereits seit 2017 in den VW-Guidelines verankert. Doch einige Kunden hatten in der Vergangenheit eine Ausnahme bewirkt. Eine Lücke, die VW jetzt schließt. Ab dem 1. Juli 2022 gibt es bei der Übermittlung globaler EDIFACT-Nachrichten keine Ausnahme mehr: Für die Anlieferung von Material werden von VW ausschließlich nur noch Sendungsbelege gemäß VDA 4939 Version 3.1 oder höher sowie Global Transport Label gemäß VDA 4994 für die Belieferung der europäischen Konzernstandorte akzeptiert, so lautete die Meldung von VW im Februar 2022 an seine Lieferanten. Diese müssen nun sicherstellen, dass spätestens zum Stichtag die korrekten Dokumente verwendet werden.

Nach der Umstellung der Lieferavis-Vorgaben von VDA 4913 auf VDA 4987 (Global DESADV) ist dies ein weiterer Schritt seitens VW zur Harmonisierung des elektronischen Datenaustauschs mit seinen Lieferanten.

 

Globale EDIFACT-Nachrichten VDA- und VW-konform in SAP ERP erzeugen

Für VW-Zulieferer, die SAP ERP einsetzen und noch nicht auf VDA 4939 oder VDA 4994 umgestellt haben, bietet WSW Software mit dem SPEEDI VW-Basispaket einen unkomplizierten Umstieg. Die Lösung erweitert den SAP-Standard modifikationsfrei und sorgt für eine reibungslose und transparente EDI-Abwicklung mit VW – unter strikter Einhaltung der aktuellen Prozessstandards. Es enthält alle erforderlichen Funktionen, Tabellen und Formulare, zum Beispiel den Sendungsbeleg gemäß VDA 4939 V3.* und die Versandlabel gemäß VDA 4994 samt Druckprogrammen. Darüber hinaus stellt es die Mapping-Lizenzen bzw. Mapping-Spezifikationen für die Transformation von VDA-4984-Lieferabrufen auf den IDoc-Basistyp DELFOR02 sowie der Daten aus dem SHPMNT05 IDoc in die Zielstrukturen der VW-VDA-4987-Lieferavise bereit.

Das SPEEDI VW-Basispaket ist bei über 100 Volkswagen-Zulieferern erfolgreich im Einsatz.

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