USMCA statt NAFTA: SPEEDI deckt USMCA-Anforderungen ab


WSW Software hat die Anforderungen aus dem neuen Freihandelsabkommen zwischen den USA, Mexiko und Kanada (United States–Mexico–Canada Agreement, USMCA) bereits in die bewährten SPEEDI-Lösungen für den Zoll und Außenhandel integriert.

Unternehmen, die SAP ERP oder SAP S/4HANA einsetzen und Produktionsstätten in Mexiko und Kanada oder in den USA unterhalten, profitieren davon in hohem Maße: Die Präferenzabwicklung lässt sich auf diese Weise durchgängig, USMCA-konform und damit effizient und transparent in der SAP-Software durchführen.



Die Experten von WSW Software haben das neue USMCA inklusive individueller Anpassungen bei einem namhaften Kunden, der SAP-Software und SPEEDI-Lösungen für Zoll und Außenhandel einsetzt, bereits mit großem Erfolg eingeführt.

Das USMCA, welches das NAFTA-Abkommen ersetzt, ist seit dem 1. Juli 2020 in Kraft. Seit diesem Zeitpunkt gelten deutlich strengere Ursprungsregeln für die zollfreie Lieferung von Produkten und Waren aus Mexiko oder Kanada in die USA. Zum Beispiel müssen vor allem Zulieferer und Hersteller aus der Automobilindustrie, die Stahl und Aluminium beziehen und verarbeiten, jedes Jahr aufs Neue nachweisen, dass mindestens 70 Prozent der Materialien US-amerikanischen Ursprungs sind. Gleichzeitig wird die regionale Wertschöpfung, Regional Value Content (RVC), in den kommenden drei Jahren von 62,5 Prozent auf 75 Prozent erhöht. Das verkompliziert die Ursprungskalkulationen für europäische Firmen, die Produktionsstandorte in Mexiko unterhalten und Rohmaterial oder Teile oft aus ihren Heimatmärkten außerhalb Nordamerikas beziehen.

Die SPEEDI-Lösungen für die Präferenzabwicklung, die den SAP-Standard modifikationsfrei erweitern, bilden das USMCA-Regelwerk ab. Alle Dokumente, etwa für die Ursprungserklärung oder das Anfordern und Ausstellen von Lieferantenerklärungen, sind an die USMCA-Vorgaben angepasst. Das ist wichtig, denn gerade im Hinblick auf Formulare und Dokumente gibt es im Vergleich zum Vorgängerabkommen NAFTA größere Änderungen. Zum Beispiel wurde das NAFTA-CoO-Formular (Certificate of Origin) mit der vorgeschriebenen Formvorgabe 434 für die Ursprungserklärung durch ein neues Zertifikat ersetzt, das zwar in Bezug auf die Inhalte genaue Vorgaben macht, nicht aber was die Form ihrer Darstellung angeht.

Die SPEEDI-Lösungen für den Zoll und Außenhandel sind zugleich so flexibel, dass neben den Präferenzabkommen der EU oder dem Nordamerikanischen Freihandelsabkommen USMCA auch die Abkommen weiterer Wirtschaftsräume mühelos abgebildet werden können.

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